Aktuelles

Neuer Flyer

Im neuen Flyer stellt sich das Caritas-Förderzentrum St. Martin in Ludwigshafen vor.

Wir sind für Sie da

Caritas-Förderzentrum St. Martin

Unteres Rheinufer 55
67061 Ludwigshafen
Sie erreichen uns unter Telefon 0621/5200640
E-Mail:
St.Martin.Ludwigshafen@caritas-speyer.de

Aufnahme für Hilfesuchende:

Wir nehmen Neuankömmlinge von 5 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts auf.

 
Arbeiten bei der Caritas
 
Postleitzahl

Umkreis




 

Herzlich willkommen!

 

Stefan Syren

Haben Sie Ihre Wohnung verloren? Leben Sie bereits länger auf der Straße? Waren Sie kürzlich in Haft oder Therapie und wissen nicht wohin?

Wir bieten verschiedene Hilfen an. In unserem Notübernachtungsbereich können Sie auf jeden Fall für eine Nacht bleiben. 

Darüber hinaus besteht in unserer Einrichtung für Sie die Möglichkeit der Resozialisierung und der Langzeithilfen .

Mit Ihren Problemen und Sorgen können Sie sich gern an uns wenden. Wir beraten Sie auf Wunsch umfassend, welche weiterführende Hilfen es für Sie gibt. Patentrezepte können wir Ihnen natürlich nicht anbieten. Aber wir können gemeinsam mit Ihnen Strategien entwickeln, wie Sie Ihrem Leben eine Wende geben und Ihre Probleme in den Griff bekommen.   

Stefan Syren, Einrichtungsleiter

 

 

Katholische Träger im Gespräch mit zwei OB-Kandidaten

 

Die Stadtverwaltung ist Dienstleister – auch für Menschen, die an der Armutsgrenze leben und Leistungen beantragen und empfangen. Tätigkeiten, die Wohlfahrtsverbände für die Stadt erbringen, müssen auch entsprechende vergütet werden. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GAG hat eine soziale Verantwortung auch gegenüber armen Menschen. Und zuletzt: Manchmal wäre mehr Mut wünschenswert, um Projekte unorthodox anzugehen.

Diese vier zentralen Themen sprachen jetzt Mitglieder der Regionalkonferenz Caritas gegenüber den beiden Bürgermeisterkandidaten Jutta Steinruck (SPD) und Dr. Peter Uebel (CDU) an. Getrennt voneinander hatte das Gremium - bestehend aus den Leitungen von katholischen Einrichtungen der Stadt – die beiden zum Austausch eingeladen.

 


„… aber dann kam mein Engel“

 „Wenn du mit der Adresse Kropsburgstraße irgendwo auftauchst, hast du null Chance.“ Die 66-jährige Frau, eine von vier Frauen im Modellprojekt für wohnungslose Frauen in Ludwigshafen , erinnert sich sehr gut an die Demütigungen und die Hoffnungslosigkeit, die bis November 2016 ihr Leben bestimmt hatten. „Aber dann kam mein Engel“, lächelt sie und blickt Katja Nieske an.Diplom-Sozialarbeiterin Nieske ist beim Caritasverband für die Diözese Speyer angestellt, um wohnungslose Frauen während einer zweieinhalbjährigen Modellphase im Alltag zu begleiten und sie darauf vorzubereiten, wieder in ein „normales Leben“ zu gehen. Fünf Plätze hat das Land Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen für dieses Projekt zugestanden, das im November vergangenen Jahres startete. Das Caritas-Förderzentrum St Martin, ein Haus für wohnungslose Männer, hat sich als Träger dafür beworben und den Zuschlag bekommen.

Mobil mit gespendeten Fahrrädern

Herr Syren in der Fahrradwerkstatt

Das Caritas-Förderzentrum St. Martin für wohnsitzlose Männer in Ludwigshafenhat eine Fahrradwerkstatt eingerichtet. „Chef“ darin ist Jürgen Berberich, ein Bewohner des Hauses. Die Werkstatt gehört zum Verbund „Mit Rad und Tat“ in Ludwigshafen und hat das Ziel, Flüchtlingen und sozial benachteiligten Menschen ein eigenes Fahrrad zur Verfügung zu stellen.

Darüber hinaus geht es aber für Leiter Stefan Syren des Caritas-Förderzentrums St. Martin auch darum, den Bewohnern des Hauses im Hinblick auf ihre Tagestruktur eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten. So dürfen und sollen die Empfänger der Fahrräder Jürgen Berberich unterstützen, indem sie die gespendeten Fahrräder selbst herrichten.

„Bisher haben wir noch nicht genügend Fahrräder gespendet bekommen“, bedauert Stefan Syren. Er rechnet aber damit, dass sich das ändert, sobald das Angebot bekannter wird. Pfarrer Stefan Bauer, Mitorganisator des „Treff Global“ im Hemshof, hat dafür Platz geschaffen. Im Gemeindehaus der Apostelkirche können die Fahrräder abgegeben werden.